B2B
23.02.2016

Fitbit-Aktie fällt um 15 Prozent

Das Weihnachtsgeschäft ist für den Fitness-Spezialisten besser gelaufen als erwartet, aber der Ausblick hat die Anleger enttäuscht.

Die Firma aus San Francisco erklärte, dass die Ausgaben für die Markteinführung von zwei neuen Geräten - der Sport-Uhr Blaze und des Fitness-Armbands Alta - im laufenden Quartal den Gewinn drücken würden. Die Börsianer sind bei Fitbit angesichts der Konkurrenz durch Smartwatches ohnehin eher vorsichtig geworden und beobachten die Geschäftszahlen sehr genau.

Im Weihnachtsquartal verkaufte Fitbit 8,2 Millionen seiner Fitness-Bänder und anderer Geräte - 56 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Insgesamt hatte das Unternehmen Ende 2015 knapp 17 Millionen aktive Nutzer, ein Jahr zuvor waren es 6,7 Millionen gewesen.

Umsatz fast verdoppelt

Der Quartalsumsatz kletterte um 92 Prozent auf 370,2 Millionen Dollar (334 Millionen Euro) und der Gewinn von 39,2 auf 64,2 Millionen Dollar. Doch im laufenden Vierteljahr steigen die Marketing-Kosten mit Werbung für die beiden neuen Modelle sowie die Ausgaben für deren Produktion. Deshalb sagte Fitbit einen Gewinn deutlich unter den Erwartungen der Analysten voraus.