Zur mobilen Ansicht wechseln »

Auszeichnung futurezone Award: myVitali siegt bei M2M-Lösungen.

Sieger in der Kategorie M2M powered by T-Mobile: myVitali.
Sieger in der Kategorie M2M powered by T-Mobile: myVitali. - Foto: myVitali
MyVitali konnte sich in der Kategorie M2M powered by T-Mobile mit seinem Gesundheitsportal gegen die starke Konkurrenz von LineMetrics und Petwalk durchsetzen.

Die vernetzte Kommunikation zwischen Maschinen (M2M) gehört zu den größten Wachstumsfeldern der Telekommunikationsindustrie. Obwohl sich M2M bisher vorwiegend im Business-Bereich durchgesetzt hat, hat den futurezone Award powered by T-Mobile eine M2M-Anwendung für Konsumenten gewonnen.  Dadurch wird M2M auch für den Enduser greifbar.

1. Platz: myVitali

Die Gesundheitslösung myVitali des gleichnamigen Schweizer Unternehmens, landete beim futurezone Award im Bereich M2M powered by T-Mobile auf dem ersten Platz. MyVitali ist eine Plattform für Gesundheitsmanagement, die für zwei Arten von Usern interessant ist: Einerseits für Gesundheitsbewusste, die aus Lifestyle-Gründen ihre Aktivitäten erfassen und ihr Gewicht kontrollieren wollen, andererseits für Kranke als Therapieunterstützung bei Bluthochdruck, Diabetes mellitus oder metabolischem Syndrom.

In einer App lassen sich beispielsweise Blutzucker-Werte, Gewicht oder BMI speichern, aber auch die täglichen Aktivitäten, etwa der Weg, den man in die Arbeit zu Fuß zurücklegt, werden gemessen. Damit lassen sich Gesundheitsparameter auch individuell kombinieren.

m2m-myvitali.jpg
Foto: MyVitali
Auch Medizingeräte von Drittherstellern (wie Waagen oder Blutzucker-Messgeräte) werden über Plug & Play integriert. Nutzer müssen lediglich die Seriennummer eingeben, dann übernimmt die Software die komplette Konfiguration der Geräte. Durch den Einsatz von M2M-Gateways ist das gesamte System mobil und auch standortunabhängig (etwa im Urlaub oder auf Geschäftsreise) nutzbar. Eine manuelle Übertragung der Daten ist nicht notwendig, da sich die Geräte selbstständig in Reichweite des M2M-Gateways synchronisieren. Der Gateway selbst ist dabei so kompakt, dass er in der Hosentasche mitgeführt werden kann. Die aktuellen Gesundheitsdaten stehen damit jederzeit zur Verfügung.

Aktivitäts- und Vitalitätsindex

Neben dem M2M-Element macht die Gesundheitslösung auch ein speziell entwickelter Aktivitätsindex einzigartig. Dieser erfasst Aktivität nicht nur anhand quantitativer Parameter, sondern berechnet auf Basis eines komplexen Algorithmus den Einfluss von Bewegung auf die Gesundheit und Fitness. Im Unterschied zu anderen gängigen Systemen, welche Empfehlungen von 10.000 Schritten pro Tag für jedermann abgeben, bewertet der Aktivitätsindex von myVitali Faktoren wie Regelmäßigkeit, Dauer und Intensität. Das Tagesziel ist dabei in der Regel, einen Aktivitätsindex von 100 zu erreichen.

Statt 10.000 Schritte pro Tag, die etwa mit mehreren Pausen gemütlich beim Shopping zurückgelegt worden sind, empfiehlt das System beispielsweise stattdessen 5500 sportliche Marschschritte, bei der die Person auch ins Schwitzen gerät, um den Aktivitätsindex zu erreichen. Vereinfacht ausgedrückt: Bewegung ist nicht gleich Bewegung.

Zusätzlich zum Aktivitätsindex gibt es auch einen Vitalquotienten sowie einen individuellen Gesundheits- und Vitalitätsindex, der Rückmeldung zur Situation des Anwenders gibt und so ein Barometer für Lifestyle-Einflüsse auf dessen Gesundheit darstellt. Damit lässt sich sein eigener Gesundheitszustand seriös mit dem von seinen Enkelkindern oder seinem Ehepartner vergleichen.

„Im erweiterten Gesundheitsbereich steckt sicherlich viel Potential“, urteilt Thomas Kicker, Geschäftsführer von T-Mobile Austria. „. Ich glaube, dass in den Bereichen, in denen die Kostenersparnis am höchsten ist, sich M2M auch am schnellsten entwickeln wird.“

2. Platz: LineMetrics

m2m-linemetrics.jpg
Foto: LineMetrics
Einen solchen Bereich bedient auch das Start-up LineMetrics, das beim futurezone Award den zweiten Platz belegt.  LineMetrics ist ein cloud-basiertes Analyse-Werkzeug,  das Produktionsunternehmen in Echtzeit über den Zustand der Produktionsumgebung informiert. Die vom Produktionsunternehmen in Betrieb genommene Plug & Play LineMetrics Datenlogger-Box übermittelt Output von Produktionsmaschinen an das Online-Portal, wo die Daten und Kennzahlen übersichtlich dargestellt werden. So sollen Betriebe die Effizienz der maschinellen Produktion erhöhen können, ohne selbst eine IT-Abteilung dafür abstellen zu müssen.

Neben der M2M-Hardware besteht LineMetrics auch aus einem Cloud-Service, für dessen Nutzung kein Fachpersonal notwendig ist. Das System kann eine Vielzahl unterschiedlichster Daten aus der Industrie erfassen wie z.B. den Energieverbrauch, Stückzahlen, Füllstände oder Auslastungsgrade. LineMetrics ist dabei eine flexible Gesamtlösung, die der Anwender selbst in Betrieb nimmt.

3. Platz: Petwalk

Der dritte Platz des futurezone Awards im Bereich M2M geht hingegen wieder an eine Erfindung, die man dem Consumer-Bereich zuordnen kann: Petwalk. Ein Start-up aus Ternitz hat eine hochwertige Hauseingangstüre speziell für Haustiere erfunden. Das Haustier wird dabei über einen bereits vorhandenen RFID-Tierchip oder einen kleinen Anhänger am Halsband erkannt, unerwünschte Tiere können den Hauseingang daher in der Regel nicht benutzen. Dadurch wird das System auch zugleich einbruchssicher.

m2m-petwalk.jpg
Foto: Petwalk
In den meisten Ländern ist ein implantierter RFID-Chip zumindest für Hunde bereits gesetzlich vorgeschrieben. Damit die Tiertüre den Identifikationscode lernen kann, muss das Haustier mit dem RFID Chip lediglich einmal durch die Türe gehen. Dabei erkennen die angebrachten Sensoren den Chip des Haustieres und öffnen und schließen je nach Bedarf. Die Türen sind luftdicht und verfügen zudem über eine gute Wärmedämmung. Die Türe schließt und öffnet vollautomatisch und ohne Berührung, die Tiere müssen daher auch keine Bedienung erlernen.

Mit den Zusatzmodulen lassen sich die Petwalk-Türen zudem noch weiter aufwerten. Es können beispielsweise Ausführungen erworben werden, die die Türen besonders leise machen, oder auch fit für Passivhäuser. Auch eigene Module mit Anschlüssen für Alarmanlagen sind verfügbar.

(futurezone) Erstellt am 14.11.2013, 20:30

Kommentare ()

Einen neuen Kommentar hinzufügen

( Abmelden )

Dein Kommentar

Antworten folgen
Melden Sie den Kommentar dem Seitenbetreiber. Sind Sie sicher, dass Sie diesen Kommentar als unangemessen melden möchten?