B2B
24.10.2018

Hälfte der Firmen in Österreich erwartet hohen Einfluss von KI

Eine Befragung von EY und Microsoft zeigt, dass Unternehmen dem Thema künstliche Intelligenz große Bedeutung beimessen.

Das Beratungsunternehmen EY (Ernst & Young) hat mit Microsoft 277 Unternehmen in Europa, darunter 20 in Österreich, zu künstlicher Intelligenz (KI) befragt. Das Ergebnis zeigt, dass österreichische Firmen das Thema zwar für wichtig halten, die vorhandene Expertise im europäischen Vergleich aber unterdurchschnittlich ist. Die Hälfte der teilnehmenden Firmen aus Österreich gibt an, dass KI einen großen bis sehr großen Einfluss auf ihr Kerngeschäft haben wird. 81 Prozent der heimischen Befragten sagen, dass sie den Einsatz von KI planen oder bereits mit entsprechenden Systemen experimentieren. Damit liegt Österreich hier unter dem Europaschnitt, der bei 89 Prozent liegt.

An der Spitze der europäischen Länder reiht sich in der Befragung Schweden ein. Dort gibt es den höchsten Prozentsatz an Unternehmen, die ihren KI-Reifegrad selber als hoch einschätzen. In Österreich geben hingegen 14 Prozent der Firmen an, gar nicht über einen Einsatz nachzudenken.Zudem glauben nur 57 Prozent der Unternehmen, dass ihre Mitarbeiter in Zukunft durch KI in ihrer täglichen Arbeit unterstützt werden. Genau dort liegt aber laut manchen Experten das größte Potenzial der Technologie.

Die teilnehmenden Firmen aus Österreich sind Austrian Airlines, BAWAG P.S.K., BUWOG, Erste Group Bank, ESIM Chemicals, Generali Versicherung, Merkur Versicherung, Österreichische Nationalbank, Österreichisches Bundesrechenzentrum, Österreichische Post, Österreichischer Verfassungsgerichtshof, Raiffeisen Software, Siemens Mobility, Steyr Mannlicher, Styria Marketing Services, Telekom Austria, Ubimet, Voestalpine High Performance Metals, WALTER GROUP und Zürich Versicherung.