B2B
09.10.2014

IT-Sicherheitsfirma Symantec prüft Aufspaltung

Nach HP und Ebay denkt auch Symantec über eine Spaltung nach. Die Trennung soll bis Ende 2015 über die Bühne gehen.

Das Ergebnis der Umstrukturierung sollen zwei unabhängige Firmen sein. In eine solle das aktuelle Kerngeschäft mit Sicherheitssoftware kommen, die zweite vor allem Datenspeicher-Dienste anbieten, kündigte der US-Konzern am Donnerstag an. Damit bestätigte sich ein Bericht der Finanznachrichtenagentur Bloomberg vom Vortag.

Die beiden Bereiche stünden vor unterschiedlichen Herausforderungen und benötigten daher verschiedene Strategien sowie eine bessere Fokussierung, erklärte der aktuelle Konzernchef Michael Brown. Er soll das neue Unternehmen Symantec mit der Sicherheitssoftware führen. Der Kernbereich kommt auf einen Jahresumsatz von 4,2 Milliarden Dollar (3,32 Mrd. Euro), die Datendienste auf etwa 2,5 Milliarden Dollar. Die Trennung soll bis Ende 2015 durch die Ausgabe neuer Aktien an bestehende Anteilseigner über die Bühne gehen.

Schwaches PC-Geschäft

In den vergangenen Tagen hatten die Handelsplattform Ebay und der Computerriese Hewlett-Packard Pläne zur Aufspaltung bekannt gegeben. Ebay koppelt den Bezahldienst PayPal aus. Bei HP kommen PCs und Drucker in eine eigenständige Firma, während im zweiten Teil das Geschäft mit Unternehmen zusammengefasst wird.

Symantec war zuletzt von der Schwäche des PC-Marktes getroffen worden, auf den viele seiner Software-Produkte ausgerichtet sind. Das Unternehmen war in den 90er Jahren unter anderem mit dem Programm Norton Antivirus bekannt geworden.