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B2B
06/06/2017

Kaspersky reicht bei EU Beschwerde gegen Microsoft ein

Laut Kaspersky nutzt Microsoft seine Markstellung bei Betriebssystemen aus, um Anbieter von Antivirus-Software vom Markt zu drängen.

Die russische Sicherheitssoftware-Firma Kaspersky Lab hat bei der EU-Kommission und den deutschen Kartellwächtern Beschwerde gegen den US-Rivalen Microsoft eingelegt. Kaspersky wirft Microsoft nach Angaben vom Dienstag vor, seine Marktdominanz auszunutzen, um unabhängige Anbieter von Antivirus-Software aus dem Markt zu drängen.

So würden die Nutzer des Betriebssystems Windows 10 dazu angehalten, die Software Windows Defender zu verwenden. Die EU-Kommission bestätigte den Eingang der Beschwerde. Microsoft war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.