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Norwegen überprüft Subventionen für E-Autos

Norwegen stellt seine Kaufanreize für Elektroautos auf den Prüfstand. Bis zur Vorlage des im Mai fälligen Haushalts solle die Neuordnung der Steuern auf Autos und Treibstoff stehen, erklärte das Finanzministerium am Montag. Wegen der Subventionen für Elektroautos entgehen dem Fiskus Hunderte von Millionen Euro.

Seit 2012 gelten die Kaufanreize. Zu ihnen gehören Steuervergünstigungen, der Erlass von Maut- und Parkgebühren, kostenlose Aufladestationen sowie die Nutzung von Busspuren.

50.000 E-Autos zugelassen

Am Montag wurde das 50.000. Elektroauto in Norwegen zugelassen - drei Jahre früher als ursprünglich erwartet. In diesem Jahr waren bisher ein Fünftel aller Neuzulassungen in dem 5,1 Millionen Einwohner zählenden Land E-Autos. Ein Drittel aller im vergangenen Jahr in Europa abgesetzten Elektroautos wurde in Norwegen gekauft.

In die Kritik geraten sind die Kaufanreise vor allem, weil sie als Subventionen für Wohlhabende wahrgenommen werden. So kostet das preiswerteste Auto der Marke Tesla 65.000 Euro. Aber auch Modelle von Nissan und der e-Golf von Volkswagen wurden verstärkt gekauft.

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