B2B
10.02.2017

Osram baut Chipproduktion für Iris-Scanner aus

Der Lichttechnikkonzern stellt im deutschen Regensburg in den kommenden Jahren bis zu tausend neue Mitarbeiter ein.

Der Bedarf steige durch die hohe Nachfrage von Infrarot-Chips, die für Iris-Scanner in Smartphones eingesetzt werden, erklärte ein Osram-Sprecher. Das Geschäft mit den Handy-Herstellern ist eine neue Marktchance für Osram, das nach der Abspaltung des klassischen Glühbirnengeschäfts derzeit die Hälfte seiner Einnahmen mit Technik für Autos macht. Auch in der Fahrzeugtechnik wächst für Assistenzsysteme der Bedarf an Infrarot- und LED-Elementen.

Samsung unter Kunden

Mit den Neueinstellungen verdoppelt Osram seine Belegschaft im Regensburger LED-Werk. Die meisten neuen Mitarbeiter sollen in der Produktion sowie der Entwicklung eingesetzt werden. Osram beliefert bereits Samsung mit Infrarot-Technik für Iris-Scanner. Im abgelaufenen Quartal hatte sich der Markterfolg der Produkte bereits in der Bilanz der Münchner niedergeschlagen. Die einstige Siemens-Tochter investiert derzeit eine Milliarde Euro in den Ausbau seiner LED-Komponentenfertigung, das meiste davon in ein neues Werk im malaysischen Kulim.