B2B
25.11.2018

Schnäppchen am Black Friday sorgen für Rekordumsatz

Das Black-Friday-Wochenende ist noch nicht vorbei. Bereits am Freitag verzeichneten die Geschäfte einen Rekordumsatz.

Immer mehr Kunden kaufen auch am „Black Friday“ lieber vom Sofa zuhause aus ein und meiden damit überfüllte Einkaufszentren und Innenstädte. Nach Daten von Adobe Analytics stiegen die Online-Verkäufe allein in den USA am Freitag um rund 23 Prozent auf mehr als 6,2 Milliarden Dollar. Die Daten beziehen sich auf Käufe bei 80 der 100 größten US-Händler. Bereits am US-Feiertag Thanksgiving am Donnerstag seien die Verkäufe um 28 Prozent auf 3,7 Milliarden Dollar geklettert.

Start ins Weihnachtsgeschäft

Thanksgiving und der folgende Brückentag gelten in den USA traditionell als Auftakt in das für den Einzelhandel besonders wichtige Weihnachtsgeschäft. Vorläufigen Zahlen der Analysefirma RetailNext zufolge fielen die Umsätze in den klassischen Läden an diesen beiden Tagen um vier bis sieben Prozent, das Kundenaufkommen um fünf bis neun Prozent. Im vergangenen Jahr waren die Erlöse um knapp neun Prozent zurückgegangen, das Kundenaufkommen um 4,4 Prozent.

Bill Park, Partner bei der Beratungsfirma Deloitte & Touche, betonte, dass Online-Verkäufe das Geschäft in den Läden ergänzten. Beide Säulen kämen sich immer näher. Das haben auch die Konzerne erkannt: Internet-Giganten wie Amazon
setzen längst nicht mehr nur auf den Online-Handel, sondern betreiben auch Geschäfte in großen Städten. Andererseits verkauft der klassische Handelskonzern Walmart nicht mehr nur Waren im Supermarkt, sondern verstärkt auch im Netz.

Cybermonday als Abschluss

Auch nach Europa ist der „Black Friday“ mittlerweile längst übergeschwappt. Die Händler buhlen im Internet, in Fußgängerzonen und Einkaufszentren mit Rabatten um die Gunst der Kunden. In Deutschland dürfte sich der Umsatz online und offline auf 2,4 Milliarden Euro summieren, was 15 Prozent mehr wären als ein Jahr zuvor. Und auch in Österreich zeigt der Trend zumindest online stark nach oben.

Dabei wird die Verkaufsspitze im Internet erst für Sonntagabend erwartet. Dann endet bei vielen Händlern das mit dem Black Friday eingeläutete Schnäppchenwochenende. Wobei: einen Tag Galgenfrist gibt es im Netz meistens. Denn mit dem Cybermonday wird das Wochenende meist um einen Tag noch verlängert. Wer also bei seinem Lieblingshändler günstiger einkaufen möchte, sollte am Sonntag prüfen, wie lange die Deals verfügbar sind.