B2B
04.02.2014

Sony will PC-Sparte verkaufen

Der japanische Elektronikkonzern Sony will seine lahmende PC-Sparte loswerden und sich stärker auf Smartphones konzentrieren.

Sony verhandle derzeit mit dem Investmentfonds Japan Industrial Partners über einen Verkauf des Geschäftszweigs mit der Marke Vaio, berichtete am Dienstag die Tageszeitung „Nikkei“. Der Preis werde auf 40 bis 50 Milliarden Yen (rund 300 bis 360 Millionen Euro) geschätzt. Sonys PC-Sparte zählt rund 1000 Beschäftigte.

Rückgang

Sony startete das Vaio-Computergeschäft 1996. Auf dem Höhepunkt verkaufte Sony knapp neun Millionen PCs im Jahr. Im laufenden Geschäftsjahr dürfte der Absatz laut „Nikkei“ auf knapp sechs Millionen Geräte fallen.

Der japanische Sender NHK hatte am Samstag berichtet, dass Sony mit dem japanischen Computerkonzern Lenovo über ein Joint Venture berät, um das Vaio-Auslandsgeschäft zu übernehmen. Sony nannte den Bericht ungenau, räumte aber ein, derzeit verschiedene Optionen für Vaio zu prüfen.