Starthilfe für heimische Game-Entwickler

© Xendex

Starthilfe für heimische Game-Entwickler
09/22/2011

Starthilfe für heimische Game-Entwickler

Wie zapft man Fördergelder an? Wie bekommt man ein Spiel auf den Markt? Wie betreibt man Marktforschung? Während Programmieren und Designen kein Problem darstellen, stolpern viele Nachwuchs-Entwickler über ökonomische Hürden. Bei einem Info-Abend gibt Xendex-Gründer Michael Haberl Tipps und gewährt Einblick in die Firmenpraxis.

von Benjamin Sterbenz

Man hat die zündende Idee, auch das handwerkliche Können – und trotzdem will aus dem Prototyp nicht mehr werden. Denn es fehlt nicht nur das Geld, sondern auch der Markt für das Produkt. Wie in vielen anderen Branchen, stolpern auch Jungunternehmer in der Spielebranche über wirtschaftliche, bürokratische und organisatorische Hürden. Fördertöpfe sind nicht bekannt oder Einreichfristen verstreichen, Anträge scheitern an Formalfehlern oder am schlecht konzipierten Business-Modell.

Heute, Donnerstag, will die Wirtschaftskammer über eben diese Themen aufklären und informieren. Im Zuge der Veranstaltungsreihe Subotron ProGames wird über den Spielentwickler als Unternehmer gesprochen. Diskutiert werden Business-Modelle, Essenzielles zur Unternehmensgründung, Förderanträge sowie Marktanalysen. Als Referent hat die WKÖ Michael Haberl gewinnen können. Der Chef des österreichischen Spiele-Studios Xendex wird Interessierten Rede und Antwort stehen.

Man hat die zündende Idee, auch das handwerkliche Können – und trotzdem will aus dem Prototyp nicht mehr werden. Denn es fehlt nicht nur das Geld, sondern auch der Markt für das Produkt. Wie in vielen anderen Branchen, stolpern auch Jungunternehmer in der Spielebranche über wirtschaftliche, bürokratische und organisatorische Hürden. Fördertöpfe sind nicht bekannt oder Einreichfristen verstreichen, Anträge scheitern an Formalfehlern oder scheitern am schlecht konzipierten Business-Modell.

Diesen Donnerstag will die Wirtschaftskammer über eben diese Themen aufklären und informieren. Im Zuge der Veranstaltungsreihe Subotron ProGames wird über den Spielentwickler als Unternehmer gesprochen. Diskutiert werden Business-Modelle, Essenzielles zur Unternehmensgründung, Förderanträge sowie Marktanalysen. Als Referent hat die WKÖ Michael Haberl gewinnen können. Der Chef des österreichischen Spiele-Studios Xendex wird Interessierten Rede und Antwort stehen.

Zuvor wird Haberl einen einführenden Vortrag unter dem Motto „Von der (Gaming)Idee zur eigenen Games Company“ halten. Der Steirer hat die Firma 2001 in Graz gegründet und sie zu einem führenden Anbieter von Handy-Spielen ausgebaut. Xendex beschäftigt aktuell 40 Mitarbeiter in Wien und Krakau. Die Firma zeichnet unter anderem verantwortlich für mobile Titel wie Yeti Sports, Red Bull X-Fighters, Galaga oder Space Invaders. Es werden Auftragsproduktionen für große, internationale Studios ebenso umgesetzt wie eigene Titel. Als Plattformen werden Java, Windows, Android, PSP iOS und Nintendo bedient. Parallel dazu werden unter anderem Glücksspiele für die Österreichischen Lotterien entwickelt.

Mit Hilfe von Förderungen, etwa von ZIT oder Departure, wurde zudem ein Baukasten-System entwickelt, das Spieleentwicklung für Smartphones und die unterschiedlichen Plattformen vereinfacht und in regulierte Bahnen lenkt. Dadurch soll die Effizienz und somit die Wettbewerbsfähigkeit gesteigert werden.

Ein Interview mit Michael Haberl, in dem er über aktuelle Markttrends und die Entwicklerpraxis spricht, lesen Sie morgen auf der futurezone.

Einblicke in den FirmenalltagZuvor wird Haberl einen einführenden Vortrag unter dem Motto „Von der (Gaming)Idee zur eigenen Games Company“ halten. Der Steirer hat die Firma 2001 in Graz gegründet und sie zu einem führenden Anbieter von Handy-Spielen ausgebaut. Xendex beschäftigt aktuell 40 Mitarbeiter in Wien und Krakau.

Die Firma zeichnet unter anderem für mobile Titel wie Yeti Sports, Red Bull X-Fighters, Galaga oder Space Invaders verantwortlich. Es werden Auftragsproduktionen für große internationale Studios ebenso umgesetzt wie eigene Titel. Als Plattformen werden Java, Windows, Android, PSP iOS und Nintendo bedient. Parallel dazu werden unter anderem Glücksspiele für die Österreichischen Lotterien entwickelt.

Förderungen und InvestmentsMit Hilfe von Förderungen, etwa von ZIT oder Departure, wurde zudem ein Baukasten-System entwickelt, das Spieleentwicklung für Smartphones und die unterschiedlichen Plattformen vereinfacht und in regulierte Bahnen lenkt. Dadurch soll die Effizienz und somit die Wettbewerbsfähigkeit gesteigert werden.

Ein Interview mit Michael Haberl, in dem er über aktuelle Markttrends und die Entwicklerpraxis spricht, lesen Sie morgen auf der futurezone.

Mehr zum Thema

Michael Haberl spricht heute um 19 Uhr im Zuge der Vortragsreihe Subotron ProGames im Wiener MuseumsQuartier (Raum D) über wirtschaftliche Aspekte der Spieleentwicklung. Die Veranstaltung wird von der Wirtschaftskammer unterstützt und widmet sich wöchentlich der heimischen Spiele-Branche.