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Einsparungen Symantec will 1700 Stellen streichen.

Foto: Symantec
Der Security-Experte will massive Einsparungen vornehmen und im Laufe der nächsten zwei Monate bis zu 1700 Mitarbeiter entlassen. Das soll mehr als 200 Millionen US-Dollar einsparen. Der Software-Hersteller musste zuletzt massive Gewinn-Rückgänge verzeichnen.

Der Softwarehersteller Symantec, vor allem bekannt für seine Antiviren-Lösung Norton AntiVirus, plant laut einem Bericht von All Things Digital massive Sparmaßnahmen. Demnach könnten bis zu 1.700 der derzeit mehr als 20.000 Mitarbeiter entlassen werden. Das soll Einsparungen im Wert von mehr als 200 Millionen US-Dollar bringen. Symantec hatte Sparmaßnahmen im Wert von 220 bis 250 Millionen US-Dollar bereits in seinem Jahresbericht angekündigt, bislang wurden allerdings nur Maßnahmen in der Höhe von 10 Millionen getroffen. Der Großteil dürfte wohl auf die Entlassungen entfallen.

Vor allem mittleres Management betroffen
Die Entlassungen dürften wohl vor allem mittlere Management-Positionen betreffen, die in Härtefällen lediglich fünf Personen umfasst, die ihnen unterstellt sind. Laut AllThingsD sollen rund 30 bis 40 Prozent dieser Stellen weggekürzt werden. In einer Stellungnahme von Symantec-Sprecherin Ellen Hayes wies diese darauf hin, dass Symantec "mitten in einem unternehmensweiten Wandel" stecke und dass derzeit die betroffenen Mitarbeiter benachrichtigt werden. Symantecs Gewinn fiel im letzten Quartal um 66 Prozent auf 188 Millionen US-Dollar, die Anleger reagierten positiv auf die angekündigten Entlassungen.

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(futurezone) Erstellt am 14.06.2013, 07:50

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