B2B
08.10.2013

T-Mobile-Kunden erhielten fremde Gesprächsnachweise

Laut T-Mobile sind 7000 Kunden betroffen, Fehlabbuchungen seien aber keine durchgeführt worden, versichert T-Mobile-Sprecher Helmut Spudich.

Tausende T-Mobile-Kunden, die dieser Tage ihre Online-Rechnungen erhalten haben, dürften sich sehr gewundert haben, mit wem sie angeblich telefoniert haben sollen. Wegen eines Programmfehlers im Verrechnungssystem erhielten insgesamt rund 7.000 Kunden nämlich die Gesprächsnachweise anderer Kunden. Die Rechnungsbeträge seien jedoch richtig und es habe keine Fehlabbuchungen gegeben, betonte T-Mobile-Sprecher Helmut Spudich am späten Dienstagnachmittag gegenüber der APA. Auch seien aus den falsch zugeordneten Belegen keine Bankdaten ersichtlich.

Keine Sicherheitslücke

"Wir bedauern diesen Irrtum außerordentlich und entschuldigen uns bei den betroffenen Kunden für dieses Missgeschick", sagte Spudich. Es habe sich um einen Programmfehler gehandelt und nicht um eine Sicherheitslücke oder einen anderen Missbrauch. Nach Bekanntwerden des Irrtums habe man entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen umgehend die Datenschutzkommission sowie die Regulierungsbehörde RTR informiert. Auch die Kunden würden nun per E-Mail über die Panne verständigt.

Die rund 7.000 betroffenen Kunden von T-Mobile und möglicherweise auch tele.ring würden nur rund einem halben Prozent der monatlich versendeten Rechnungen entsprechen, sagte der Sprecher. Die genaue Zahl werde derzeit erhoben. Bis zur Klärung der Fehlerursache würden auch keine weiteren Gesprächsnachweise mit den Rechnungen verschickt.