B2B
11.05.2014

US-Bundesstaat will Tesla Direkt-Verkauf verbieten

Im US-Bundesstaat Missouri soll Tesla der direkte Verkauf von Autos verboten werden. Tesla arbeitet ohne Mittelmänner und hat eigene Filialen.

Tesla, der von Elon Musk gegründete Hersteller von Elektro-Autos, darf im US-Bundesstaat Missouri schon bald selbst keine Autos mehr verkaufen. Das besagt zumindest ein neuer Gesetzesvorschlag, der Auto-Herstellern den Direkt-Verkauf ihrer Modelle verbietet. Demnach müssen Neuwagen stets über Mittelmänner verkauft werden. Teslas Geschäftsmodell basiert jedoch auf Direkt-Verkauf. Damit ist das Unternehmen der einzige Auto-Hersteller, der darauf setzt.

Direkt-Verkauf ist in 48 der 50 US-Bundesstaaten verboten oder nur eingeschränkt möglich. Dennoch ist das Unternehmen in 22 US-Bundesstaaten recht erfolgreich tätig, sieht sich dabei aber auch mit Klagen konfrontiert. Die US-Bundeshandelskommission (FTC) hat sich bereits gegen ein derartiges Direkt-Verkaufsverbot ausgesprochen und hat die derzeitigen Gesetze als „Protektionismus“ bezeichnet. Auto-Händler argumentieren, dass das neue Geschäftsmodell eine Bedrohung für ihre Branche sei. Tesla hat im vergangenen Jahr 22.500 Fahrzeuge in den USA verkauft.