B2B
28.02.2011

US-Fonds will zehn Prozent von Twitter

Ein Fonds der US-Bank J.P. Morgan will Großaktionär bei Twitter werden und strebt eine Beteiligung von zehn Prozent bei dem Microblogging-Dienst an.

Twitter solle bei dem Deal mit 4,5 Milliarden Dollar bewertet werden, berichteten unter anderem die "Financial Times" und die "New York Times" unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen. J.P. Morgan will den Berichten zufolge aus seinem 1,22 Milliarden Dollar schweren Fonds für Internet-Beteiligungen in Twitter investieren.

Zweitgrößter Aktionär
Dem Technologieblog TechCrunch zufolge ist der Deal schon durch: Die Bank habe in einen Fonds des Internet-Investors Chris Sacca investiert. Dieser Fonds habe in den vergangenen Monaten Twitter-Aktien für 400 Millionen Dollar von bestehenden Anteilseignern aufgekauft und sei nun der zweitgrößte Aktionär nach Co-Gründer Evan Williams.

"Wir verdienen Geld"
Im Dezember hatte sich Twitter bereits 200 Millionen Dollar von der Investmentfirma Kleiner Perkins gesichert. Das 2006 gegründete Startup tat sich lange schwer, ein Geschäftsmodell zu finden. Eine Überladung mit Werbung lehnten die Gründer von Anfang an ab - aus Angst, die Nutzer zu verschrecken. Vor zwei Wochen sagte Firmenchef Dick Costolo, Twitter sei in der Gewinnzone angekommen: „Wir verdienen Geld.“

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