Yahoo Chief Executive Marissa Mayer appears on NBC News' "Today" show in New York, February 20, 2013. REUTERS/Peter Kramer/NBC/NBC NewsWire/Handout (UNITED STATES - Tags: BUSINESS MEDIA) NO SALES. NO ARCHIVES. FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS. THIS IMAGE HAS BEEN SUPPLIED BY A THIRD PARTY. IT IS DISTRIBUTED, EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS

© Reuters/HANDOUT

B2B
10/16/2013

Yahoo schrumpft weiter

Auch mehr als ein Jahr nach dem Amtsantritt von Marissa Mayer als Yahoo-Chefin leidet das Internet-Unternehmen unter der Konkurrenz. Umsatz und Gewinn gehen zurück.

Im dritten Quartal ging der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fünf Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar zurück (815 Mio Euro). Der operative Gewinn schrumpfte wegen hoher Entwicklungskosten für neue Produkte sogar um 39 Prozent auf 93 Millionen Dollar, wie Yahoo am Dienstag im kalifornischen Sunnyvale mitteilte.

Nutzerzahlen steigen

Mayer war angetreten, um Yahoo nach Grabenkämpfen im Management aus der Lethargie zu reißen. Das ist ihr in Teilen auch geglückt. Wie sie immer wieder betont, flattern dem Unternehmen viele Bewerbungen ins Haus und die Nutzerzahlen für die diversen Angebote steigen. Yahoo hatte unter anderem seine Fotoplattform Flickr generalüberholt, stark in Apps für Smartphones und Tablet-Computer investiert sowie die Blog-Plattform Tumblr gekauft.

Bannerwerbungen gehen zurück

Yahoo sieht sich bei der Jagd nach Werbegeldern aber weiterhin harter Konkurrenz von Rivalen wie Google oder Facebook ausgesetzt. Vor allem der Yahoo-Umsatz mit Bannerwerbung ging zurück, was an einem Preisverfall lag. Auch die bezahlten Links bei Suchergebnissen warfen weniger ab. Unterm Strich ging der Gewinn auf 297 Millionen Dollar zurück nach 3,2 Milliarden Dollar. Vor einem Jahr hatte allerdings der Verkauf von Anteilen am chinesischen Internetkonzern Alibaba das Ergebnis in die Höhe getrieben.