B2B
15.11.2018

Zuckerberg verbietet seinen Managern iPhones

Facebook-Chef Zuckerberg möchte nicht mehr, dass sein Management-Team iPhones benutzt.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg verpflichtet sein Management-Team seit kurzem zur Benutzung von Android-Smartphones. Ausschlaggebend für diese Entscheidung sei der hohe Marktanteil des Google-Betriebssystems. Zuckerberg soll die Android-Pflicht angeordnet haben, kurz nachdem sich Apple-CEO Tim Cook negativ über Facebook geäußert hat.

Cook über Cambridge Analytica

Im März wurde Tim Cook in einem Interview von MSNBC gefragt, wie er mit dem Cambridge-Analytica-Skandal umgegangen wäre. Laut Cook stelle sich diese Frage erst gar nicht, da er „nicht in diese Situation kommen würde“. Auf diese Anschuldigungen reagierte Zuckerberg in einem Interview mit Recode gereizt und gab an, dass sich Apples Kunden nur gut behandelt fühlen, weil sie einen Premium-Aufpreis für die Produkte aus Cupertino zahlen. Er sehe sogar die Gefahr, dass Apple-Nutzer unter dem Stockholm-Syndrom leiden.

Android ist Marktführer

Berichten von The Verge zufolge ist nicht klar, welchen Einfluss Cooks abfälliger Aussage auf die Android-Only-Entscheidung des Facebook-Chefs tatsächlich hatte. Dennoch ergebe die Regelung Sinn, da ein Großteil der US-Amerikaner Smartphones mit dem Google-OS nutzen. In Deutschland ergibt sich eine ähnliche Situation. So entfallen nach Angaben von Statista im September 2018 rund 71 Prozent des mobilen Traffics auf Android-Geräte. iOS kommt derweil auf etwa 28 Prozent.

Dieser Artikel erschien zuerst auf futurezone.de.