© 123people

WebCleaner

123people entfernt digitalen Fußabdruck

Die in Österreich gegründete Personensuchmaschine 123people will nun neben der Suche nach Personen auch das Entfernen von unliebsamen persönlichen Inhalten aus dem Netz ermöglichen. Der sogenannte Webcleaner soll für eine Gebühr von 19,90 Euro pro Auftrag unerwünschte persönliche Inhalte direkt von der Quelle entfernen zu lassen. So sollen bereits 42 Prozent aller in einer 2012 veröffentlichten Studie befragten Personen bereits einmal versucht haben, persönliche Inhalte aus dem Internet zu entfernen. Ein Drittel der Betroffenen war nicht erfolgreich und musste sich meist an einen Anwalt wenden. 123people will mit dem Webcleaner eine einfache Alternative zu Rechtsmitteln bieten, bei Nicht-Durchführung des Auftrags soll das Geld erstattet werden.

Schutz vor peinlichen Postings
Zeitgleich kündigte 123people die Einführung des Social Network Monitor an, der Social Media-Nutzer vor unliebsamen Überraschungen schützen soll. So werden die Privatsphäreeinstellungen der Accounts auf unbewusste Lücken sowie die Sichtbarkeit von peinlichen Postings überprüft. Das soll nicht nur für Familien interessant sein, die ihre Kinder vor unbedachten Äußerungen auf Sozialen Netzwerken schützen wollen, sondern auch für Experten, die ob der unübersichtlich gestalteten Einstellungen die Übersicht verloren haben. Der Dienst kann 30 Tage kostenlos getestet werden, anschließend werden 4,99 Euro pro Monat fällig.

Mehr zum Thema

  • Facebook-Suche: Mit Microsoft gegen Google
  • Frank Stronach meistgesuchte Person 2012
  • 123pages: Firmensuche mit blinden Flecken

Hat dir der Artikel gefallen? Jetzt teilen!

Kommentare