Digital Life 08.03.2017

3D-Drucker löste Brand in Garage in Bad Ischl aus

Ein stundenlanger 3D-Druckvorgang erzeugte zu viel Hitze © Bild: APA/AFP/EMMANUEL DUNAND

Trotz Kamerabeobachtung und Temperatursensor merkte ein 3D-Drucker-Besitzer aus Bad Ischl nicht rechtzeitig, dass sein Gerät überhitzte und in Flammen aufging.

Ein überhitzter 3D-Drucker hat Mittwochfrüh einen Brand in einer Garage in Bad Ischl im Bezirk Gmunden ausgelöst. Zwei Personen wurden bei einem Löschversuch leicht verletzt. Das gab die Landespolizeidirektion Oberösterreich in einer Presseaussendung bekannt.

Als der 30-jährige Besitzer das Gerät in der Garage einschaltete, war ihm klar, dass der Ausdruck längere Zeit in Anspruch nehmen würde. Vorsichtshalber montierte er eine Kamera und einen Temperatursensor, um den Vorgang überwachen zu können und legte sich ins Bett. Als der Sensor gegen 2.40 Uhr Alarm schlug, weil der Drucker zu heiß wurde, bekam er dies aber nicht mit, weil er im Tiefschlaf lag.

Als er gegen 5.40 Uhr in die Arbeit fahren wollte, bemerkte er, dass es in der Garage brannte. Der 30-Jährige versuchte, die Flammen mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen. Ein 31-jähriger Nachbar kam ihm zu Hilfe. Gemeinsam holten die beiden auch den in der Garage stehenden Pkw heraus und einen weiteren aus der direkt angrenzenden zweiten Betonfertiggarage. Sie wurden dabei leicht verletzt. Die weiteren Löscharbeiten übernahmen die Freiwilligen Feuerwehren Bad Ischl, Reiterndorf und Pfandl. Die Gesamthöhe des entstandene Schadens war am noch unbekannt.

( Agenturen ) Erstellt am 08.03.2017