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Israel
07/04/2013

3D-Drucker-Waffe in Parlament geschmuggelt

Ein Reporter konnte erfolgreich die 3D-Drucker-Waffe Liberator in das israelische Parlament schmuggeln und kam dabei Israels Ministerpräsident Netanyahu bedrohlich nahe. Zuvor war bereits in einem ersten Praxis-Test jedoch der Lauf der etwas unzuverlässigen Waffe abgefallen.

Reporter des israelischen Fernsehsenders Israel 10 haben in einem durchaus risikoreichen Selbstversuch

in das israelische Parlamentgeschmuggelt. Die Waffe, deren Bauteile komplett aus dem 3D-Drucker stammen, schaffte mangels erkennbarem Metall problemlos den Weg durch die strengen Sicherheitskontrollen. Im Fernsehbeitrag ist zu sehen, wie der Reporter im Publikum recht nah zu Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu sitzt und dabei die Waffe aus dem Rucksack nimmt. Wäre der Reporter von den israelischen Sicherheitskräften dabei erwischt worden, hätte es schwerwiegende Konsequenzen geben können.

Lauf beim ersten Schuss zerstört
Ein Verantwortlicher des Sicherheitsdienstes des israelischen Parlaments meinte: "Das ist ein neues Phänomen und wir werden versuchen, so schnell wie möglich eine Lösung dafür zu finden." In der von DefCad veröffentlichten Version sind ursprünglich Metallgewichte vorgesehen, die die Waffe für Detektoren erkennbar machen soll, doch diese können ohne Probleme weggelassen werden. Zu Denken gibt allerdings auch der Rest des Videos: Bereits bevor der Reporter sich mit der Waffe ins Parlament aufmacht, wird in einem Test versehentlich der Lauf zerstört. Daher ist auch die Warnung vor der Verwendung der Liberator weiterhin durchaus angebracht.

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