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Datenleck
04/14/2014

7.500 .at-Domains von E-Mail-Datenklau betroffen

Im Rahmen der Ermittlungen bezüglich der 18 Millionen geleakten E-Mail-Adressen samt Passwörter, berichtet das Bundeskriminalamt, dass rund 7.500 .at-Domains betroffen sind.

In einem Fall von Identitätsdiebstahl über E-Mail-Adressen, der Anfang des Monats in Deutschland bekannt geworden ist, sind offenbar auch österreichische Domains mit der Endung ".at" betroffen. Das teilte das Bundeskriminalamt (BK) am Montag mit.

In Deutschland waren Daten von rund 18 Millionen E-Mail-Adressen sichergestellt worden, die zuvor von den Tätern abgezogen wurden. Sie benutzten die Adressen vor allem für den Versand von Spam und Massen-E-Mails. Ob darüber hinaus ein weiterer Missbrauch der Adressen vorliegt, ist laut BK nicht bekannt.

7.500 Domain-Betreiber betroffen

In Österreich dürften dem BK zufolge rund 7.500 Domain-Betreiber betroffen sein. Da auch andere österreichische Domains mit Endungen wie zum Beispiel ".com"; ".org", ".net" vom Identitätsdiebstahl betroffen sein könnten, biete das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, auf der Webseite www.sicherheitstest.bsi.de eine Überprüfungsmöglichkeit an. Durch die Eingabe der Email-Adresse kann sofort festgestellt werden, ob der jeweilige Email-Account betroffen ist oder nicht.

Das Bundeskriminalamt empfahl allen Betroffenen, aus Sicherheitsgründen nicht nur das Passwort des betroffenen E-Mail-Kontos, sondern auch alle Passwörter jener Webseiten, für die die jeweilige E-Mail-Adresse zur Registrierung benutzt wurde, zu ändern. Dazu könnten zum Beispiel die Zugänge zu Online-Shops, Internet-Foren oder Sozialen Netzwerken gehören.

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