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Biometrie Ärzte täuschten Scanner mit Silikon-Fingern.

Foto: apa
In Brasilien haben Ärzte die biometrische Stechuhr ausgetrickst, in dem sie ihre Fingerabdrücke aus Silikon nachgebildet haben. Eine Mitarbeiterin wurde dabei ertappt, wie sie sich selbst und mit den künstlichen Fingern ihre Kollegen als im Krankenhaus anwesend anmeldete.

Brasilianische Ärzte haben sich künstliche Silikon-Finger gebastelt, um sich an der biometrischen Stechuhr zur Arbeit melden zu können, während sie in Wirklichkeit daheim auf dem Sofa saßen. Der Fernsehsender „Globo" zeigte Videoaufnahmen davon, wie sich die 29-jährige Thaune Nunes Ferreira mit ihrem Fingerabdruck an der Stechuhr anmeldete. Anschließend zückte sie zwei Silikon-Fingerspitzen, um abwesende Kollegen ebenfalls zum Arbeitsantritt zu registrieren.

Die betroffene Medizinerin des Krankenhaus von Ferraz de Vasconcelos im Großraum Sao Paulo sagte im Polizeiverhör, sechs weitere Ärzte seien an dem Arbeitszeit-Betrug beteiligt. Laut Fernsehberichten hatte sich der Leiter der Notaufnahme die Masche ausgedacht. Seine ebenfalls in dem Krankenhaus angestellte Tochter habe auf diese Weise in den vergangenen drei Tagen nicht einen Tag gearbeitet, sei aber die ganze Zeit bezahlt worden.

Nach Angaben der Stadtverwaltung habe eine Polizeiuntersuchung ergeben, dass dies kein Einzelfall ist. 300 Mitarbeiter im öffentlichen Dienst sollen auf andere Arten vorgetäuscht haben zu arbeiten.

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(futurezone/apa, futurezone) Erstellt am 13.03.2013, 17:00

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