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Airbnb begrüßt nach Wiener Urteil "faire Regeln" für Vermieter

Die Vermittlungsplattform Airbnb hat am Freitag in einer der APA übermittelten Stellungnahme bekräftigt, dass man "faire Regeln" begrüße, solange sie "verhältnismäßig und bürgerfreundlich" sind. Hierzu arbeite man überall mit den politischen Entscheidungsträgern zusammen, hieß es.

Zuvor war bekannt geworden, dass das Bezirksgericht Innere Stadt in Wien einer Wohnungsbesitzerin kurzzeitige Vermietungen untersagt hat. Es handle sich dabei um ein privatrechtliches Thema, betonte eine Sprecherin auf APA-Anfrage. Die entsprechenden Genehmigung, so sagte sie, seien falls nötig immer einzuholen: "Uns ist es wichtig, dass die Gastgeber sich an die lokalen Regeln halten, auf unserer Website weisen wir unter anderem auch auf (die Nachbarn betreffenden, Anm.) Gemeinschaftsregeln hin."

Bestimmungen missverständlich

Das Unternehmen gab jedoch zu bedenken, dass unterschiedliche Bestimmungen auf Landes- und Stadtebene missverständlich sein könnten. Airbnb arbeite weltweit mit Städten an "zeitgemäßen und verhältnismäßigen Regeln" zusammen, "und setzt sich für einen verantwortungsvollen Tourismus ein", wurde beteuert.

Die Plattform erinnerte auch daran, dass man bereits 2016 auf die Stadt Wien zugegangen sei und man angeboten habe, die Ortstaxe automatisiert über die Plattform einzuheben. Dabei kam man mit der Stadt bisher aber auf keinen grünen Zweig. Denn im Rathaus möchte man auch Daten der Nutzer erhalten, was Airbnb ablehnt.

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