"Scheiß Internet"-Preis für AnonAustria

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Hacktivism
06/10/2012

AnonAustria erbeutet E-Mails von Scientology

Der österreichische Anon-Ableger ist nach eigenen Angaben an E-Mails von Scientology Österreich aus den Jahren 2010 und 2011 gekommen. Die E-Mails wurden in mehreren Downloadpaketen mit insgesamt 2,8 Gigabyte Größe veröffentlicht. Als Begründung nennt AnonAustria: „They are evil. They are dangerous. Everyone must know."

AnonAustria hat heute per Twitter ihren neuesten Coup bekannt gegeben. Der Österreich-Ableger von Anonymous will die E-Mails-Korrespondenz der Sekte Scientology Österreich bekommen haben. Scientology war schon 2008 eines der ersten großen Ziele des Hacker-Kollektivs Anonymous.

Über Pastebin hat AnonAustria Links zu mehreren Download-Paketen mit den E-Mails von Scientology Österreich veröffentlicht. Zusammen haben sie eine Größe von 2,8 Gigabyte. Im Pastebin ist auch der Grund für die Veröffentlichung der E-Mails zu lesen: „They are evil. They are dangerous. Everyone must know." (Sie sind böse. Sie sind gefährlich. Jeder soll das wissen). Ein Auszug der E-Mails sind als txt-Dateien auf folgender Website zu finden: Link.

Bedenklich bei den veröffentlichten E-Mails ist, dass sie auch E-Mail-Adressen und Namen von Personen enthalten, die keine @scientology.co.at E-Mail-Adressen haben. So könnten Menschen als Scientology-Mitglieder geoutet werden, die sich bisher nicht öffentlich zur Sekte bekannt haben.