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Österreich Anti-WKR-Demo: Wiener Polizei setzt auf Twitter.

Die Polizei kommunizierte mit den Demonstranten via Kurznachrichtendienst
Die Polizei kommunizierte mit den Demonstranten via Kurznachrichtendienst - Foto: KURIER/Gilbert Novy
Am Samstagabend gab es eine Demonstration gegen ein Burschenschafter-Treffen im Wiener Rathauskeller. Die Polizei kommunizierte dabei intensiv via Twitter.

Laut Polizei gingen am Samstag 100 Demonstranten gegen den WKR-Kommers in Wien auf die Straße. Erstmals hat sich diesmal auch die Polizei intensiv via Twitter an dem Informationsfluss beteiligt.

Die Kommunikation mit den Demonstranten funktioniert so schneller, als über traditionelle Medien, sagt Polizeisprecher Roman Hahslinger laut dem ORF Wien: „Für die schnelle Information und für Leute, die in Echtzeit kommunizieren, sind wir jetzt auch auf Twitter aktiv.“ Dafür habe man bei entsprechenden Veranstaltungen einen eigenen Mitarbeiter abgestellt.

Ohne Zwischenfälle

Die Demonstration selbst verlief laut Polizeiangaben ohne Zwischenfälle. Es habe keine Festnahmen, lediglich eine Identitätsfeststellung gegeben, sagte ein Sprecher der Polizei gegenüber der APA. Zwischenzeitlich gab es das Gerücht, dass eine Person in Gewahrsam genommen wurde, was die Polizei jedoch via Twitter dementierte. Nach einem Demonstrationszug, der sich um etwa 18.00 Uhr von der Florianigasse in Wien-Josefstadt Richtung Rathausplatz in Bewegung gesetzt hatte, versammelten sich die Teilnehmer der Kundgebung vor dem Rathauskeller. Dort sei es „hin und wieder“ zu Pöbeleien bzw. Beschimpfungen gegen die Burschenschafter gekommen, so die Polizei; sonst gab es keine Vorfälle. Um etwa 21.00 Uhr löste sich die Demonstration auf.

(futurezone/apa) Erstellt am 30.11.2014, 11:26

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