Zur mobilen Ansicht wechseln »

Strafe Ashley Madison zahlt Datenleck-Opfern bis zu 3500 Dollar.

Ashley Madison zahlt den Opfern nun Schadensersatz.
Ashley Madison zahlt den Opfern nun Schadensersatz. - Foto: Reuters
Das Seitensprung-Portal zahlt Opfern des Datenlecks insgesamt mehr als elf Millionen Dollar. Ingesamt wurden 36 Millionen Nutzerdaten wegen laxer Sicherheit gestohlen.

Der Ashley Madison-Skandal schlug international hohe Wellen: Daten von 36 Millionen Nutzern aus 46 Ländern der Welt – darunter auch Österreich – landeten im Jahr 2015 im Internet. Darunter befanden sich neben dem Nutzernamen auch E-Mails, Beziehungsstatus, sexuelle Vorlieben und das Geburtsdatum. Zudem wurde bekannt, dass gefälschte Frauenprofile erstellt worden waren, um mehr Männer anzulocken.

11,2 Millionen Dollar

Jetzt hat sich der kanadische Betreiber von Ashley Madison, der nach dem Skandal schlichtweg seinen Namen gewechselt hatte, in einer Sammelklage auf eine Summe verständigt, die er den Opfern, die sich in einer Sammelklage zusammengetan hatten, zahlen muss. 11,2 Millionen sind es insgesamt, für jeden Einzelnen springen bis zu 3500 US-Dollar raus. Allerdings müssen Opfer in diesem Fall erst beweisen, dass sie durch die Veröffentlichung ihrer Daten einen entsprechend großen Schaden davon getragen haben.

Trotz des Datenskandals hat Ashley Madison Millionen neuer Nutzer dazugewonnen. Die Summe, die nun bezahlt werden muss, macht laut „Jezebel“ nur etwas mehr als ein Viertel des Unternehmensgewinns aus.

(futurezone) Erstellt am 16.07.2017, 15:25

Kommentare ()

Einen neuen Kommentar hinzufügen

( Abmelden )

Dein Kommentar

Antworten folgen
Melden Sie den Kommentar dem Seitenbetreiber. Sind Sie sicher, dass Sie diesen Kommentar als unangemessen melden möchten?
    Bitte Javascript aktivieren!