Digital Life
18.01.2018

Aufregung auf Facebook um XXXLutz-Negativwerbung

XXXLutz stichelte in einem Inserat gegen den Konkurrenten Leiner/Kika. Dieses zog starke Kritik auf Facebook nach sich.

Der österreichische Möbelhandelsriese XXXLutz lässt sich die Gelegenheit nicht entgehen und macht in Werbeflugblättern, die am Mittwoch Tageszeitungen beigelegt waren, recht leicht erkennbar die Probleme beim Konkurrenten Leiner/Kika und vor allem deren südafrikanischer Mutter Steinhoff zum Thema.

Ein Facebook-Posting einer Leiner-Mitarbeiterin, die die Negativwerbung stark kritisierte, ging viral. In dem Beitrag geht die Mitarbeiterin vor allem auf die Aussagen im Inserat ein und kritisiert das Vorgehen als „billigstes Marketing“ und fragt nach den „Grenzen des Konkurrenzwettbewerbes“. Der Beitrag erhielt mehr als 600 Likes und wurde mehr als 500 Mal geteilt. In den Kommentaren findet sich ebenfalls viel Zuspruch, zum Großteil von aktuellen und ehemaligen Kika/Leiner-Mitarbeitern.

In dem Werbeschreiben erklärt XXXLutz den "lieben Österreicherinnen und Österreichern", dass sie sich "auch in den unsichersten Möbelkaufzeiten" auf einen verlassen könnten: "Ihren XXXLutz. Das Einzige, das wir reduzieren, sind unsere Preise. Wir sonnen uns nicht irgendwo in Afrika, sondern krempeln jeden Tag hier in Österreich die Ärmel für Sie hoch."

In dem Flugblatt wird extra betont, dass XXXLutz ein zu 100 Prozent österreichisches Familienunternehmen sei, das "100 Prozent sichere Anzahlungen, 100 Prozent verlässliche Lieferung, 100 Prozent gesicherte Garantieleistungen, Gewährleistungsansprüche und Gutscheinwerte und 100 Prozent verlässliche Kaufabwicklung" garantiere.