Digital Life
03.05.2018

Australische Bank vermisst Daten von fast 20 Millionen Kunden

Zwei Datenträger mit Daten von 19,8 Millionen Kunden der Commonwealth Bank wurden "höchstwahrscheinlich" zerstört, mit Sicherheit weiß man es aber nicht.

Australiens größte Bank, die Commonwealth Bank, findet Daten von fast 20 Mio. Kunden nicht mehr. Zwei Datenträger mit Namen, Adressen, Kontonummern und Angaben zu Kontobewegungen für die Jahre 2000 bis 2016 seien nicht mehr auffindbar, erklärte die Bank am Donnerstag.

Der australische Fernsehsender ABC berichtete, die Datenträger seien dem Subunternehmer Fuji-Xerox ausgehändigt worden, der sie zerstören sollte - die Bank habe aber nie eine Bestätigung erhalten, dass dies auch passiert sei.

Das Kreditinstitut versichert, es bestehe kein Grund zur Sorge. Die Datenträger enthielten keine Passwörter oder PIN. Eine Ermittlung des Unternehmensberaters KPMG habe ergeben, dass die Daten "höchstwahrscheinlich" vernichtet worden seien, berichtet die BBC. Niemand habe versucht, der Bank zu schaden. Dennoch würden die 19,8 Millionen betroffenen Konten kontinuierlich geprüft. Bei Betrug werde die Bank die Kunden entschädigen.