Digital Life 11.02.2018

Cyberattacke auf Olympia-Website bestätigt, aber vieles unklar

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Die Hackerattacke auf die Server der Olympia-Organisatoren während der Eröffnungsfeier sorgt weiter für Rätsel.

Die Hintergründe auf die Hackerattacke sind weiter unklar. Das Internationale Olympische Komitee wollte am Sonntag keine Informationen über den Angriff während der Eröffnungsfeier der Winterspiele in Pyeongchang veröffentlichen. „Wir stellen sicher, dass unsere Systeme sicher sind, und sie sind es“, sagte IOC-Sprecher Mark Adams. „Die branchenüblichen Standards sind, nicht über diese Attacke zu sprechen.“ Er wisse nicht, wer den Angriff verübt habe, würde es aber auch nicht bei einer Pressekonferenz sagen, führte Adams weiter aus.

Die Cyberattacke habe eine Störung im Hauptpressezentrum verursacht, teilte das Organisationskomitee POCOG zuvor mit. „Der Vorfall hat sich nicht auf die Sicherheit der Zuschauer und Athleten ausgewirkt“, sagte OK-Sprecher Sung Baik You am Tag nach der Eröffnungsfeier.

Chaos durch die Abschaltung

Die Organisatoren schalteten nach der Cyberattacke die Server ab, so dass die Website Pyeongchang 2018 von Freitagabend bis 08.00 Uhr Ortszeit (00.00 Uhr MEZ) am Samstag nicht zu erreichen war. Wegen der Sperrung der Internetseite konnten Besucher der Spiele in dieser Zeit ihre reservierten Eintrittskarten nicht ausdrucken. Während der Eröffnungsfeier war zudem im Stadion zeitweise das drahtlose Netzwerk ausgefallen.

Wie berichtet soll es laut Business Insider schon im Vorfeld der Spiele zu einer Serie von Angriffen gekommen sein. So sollen bei einem früheren Attacke Dokumente entwendet worden sein.

( Agenturen , futurezone ) Erstellt am 11.02.2018