Digital Life
11.02.2017

Deutsche Bahn baut Videoüberwachung massiv aus

Insgesamt zeichnen 32.000 Kameras das Geschehen in Zügen und Bahnhöfen auf, zum Schutz vor Diebesbanden und Terroranschlägen, wie es von der DB heißt.

Die Deutschen Bahn hat die Videoüberwachung ihrer Bahnhöfe und Züge im vergangenen Jahr stark ausgebaut und gibt weitere Millionenbeträge für die Gefahrenabwehr aus. Die Zahl der kameraüberwachten Bahnhöfe sei von 640 Anfang 2016 auf nunmehr 900 gestiegen, sagte ein Bahnsprecher am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Außer 6000 Kamerasystemen in Bahnhöfen waren der „Süddeutschen Zeitung“ vom Samstag zufolge weitere 26.000 Kameras in Zügen installiert.

Noch mehr Kameras

Bisher hatte das Unternehmen 85 Millionen Euro für entsprechende Technik eingeplant. Infrastruktur-Vorstand Ronald Pofalla sagte der „ SZ“, dieser Betrag werde angehoben: „Wir verstärken das Programm und stellen zusätzlich zehn Millionen Euro bereit.“

Dabei geht es den Angaben zufolge um neue Technologien, die etwa automatisch erkennen können, wenn Gepäckstücke auf Bahnhöfen stehen bleiben. „Die Bahn wird sicherer“, versprach Pofalla. Dabei gehe es um den Schutz vor organisierten Diebesbanden wie vor Terroranschlägen.