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US-Wahlkampf

Donald Trump legt sich mit Mark Zuckerberg an

Konkret geht es um die sogenannten H-1B-Visa, die es US-amerikanischen Unternehmen erlauben, qualifizierte ausländische Arbeitnehmer zu beschäftigen. Insbesondere in der IT-Branche sind Konzerne, wie beispielsweise Google oder Facebook, verstärkt auf diese Arbeitsvisa angewiesen, um die nötigen IT-Spezialisten zu akquirieren. In der Vergangenheit hat sich Zuckerberg öfters für eine liberalere Einwanderungspolitik ausgesprochen und dafür mit anderen IT-Größen, wie beispielsweise Bill Gates und Marissa Mayer, eine eigene politische Lobbyorganisation gegründet. Eine der Forderungen ist dabei die Anzahl der derzeit limitierten H-1B-Visa zu erhöhen.

Genau diese Forderung geht dem Multimilliardär gegen den Strich. In einem unlängst veröffentlichten Statement spricht er sich eindeutig gegen eine derartige Erhöhung aus. Die H-1B-Visa würden dazu führen, dass die IT-Firmen billig bezahlte Arbeitskräfte aus dem Ausland bevorzugen würden, anstatt auf heimische IT-Absolventen zurückzugreifen, so Trump. Zudem würden die USA selbst über genügend IT-Absolventen verfügen. Neben seiner Kritik an der Visa-Vergabe fordert er zusätzlich die Errichtung einer Mauer an der US-Grenze zu Mexiko, um die illegale Einwanderung zu stoppen.

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