Digital Life
13.11.2013

Edward Snowden geht laut Anwalt das Geld aus

Einem Bericht der russischen Zeitung “Rossiiskaya Gazeta” ist der Aufdecker des NSA-Skandals, Edward Snowden, so gut wie pleite.

“Die Ersparnisse, die er hatte, sind fast gänzlich aufgebraucht mit Ausgaben wie Nahrung, Miete und Sicherheit”, so Snowdens Anwalt Anatoly Kucherena zur Zeitung.

Ende Oktober haben Unterstützer von Snowden im Internet eine Spendenplattform für den Whistleblower gestartet. Die Zuwendungen, die über die Online-Plattform "Free Snowden" reinkommen, sollten Anwaltskosten des früheren US-Geheimdienstmitarbeiters decken. Snowden hat außerdem bereits einen Job bei einer großen, russischen Website angenommen, näheres zu seinem Arbeitgeber ist nicht bekannt.

Snowden hatte Anfang Juni mit seinen Enthüllungen die Affäre um die geheimen US-Programme zur Überwachung der weltweiten Internet- und Telefonkommunikation ins Rollen gebracht. Nachdem er am 23. Juni auf dem Weg von Hongkong auf einem Moskauer Flughafen gestrandet war, erhielt er am 1. August schließlich temporäres Asyl in Russland.