Digital Life
04/22/2011

Entführter Kaspersky-Sohn wieder frei

Software-Unternehmer hat angeblich drei Millionen Euro Lösegeld bezahlt

Der russische Software-Entwickler Eugene Kaspersky (45) hat seinen entführten Sohn Iwan angeblich für drei Millionen Euro freigekauft. Der 20-Jährige sei nach der Zahlung von Lösegeld wieder bei seinen Eltern, berichteten russische Medien am Freitag unter Berufung auf Geheimdienstangaben. Eine offizielle Bestätigung gab es zunächst nicht. Iwan Kaspersky war am Dienstag verschleppt worden.

Eugene Kaspersky, Mitgründer der Firma Kaspersky Lab, ist mit Sicherheitsprogrammen für Computer und Anti-Viren-Software reich geworden. Das Magazin „Forbes Russia“ schätzt sein Vermögen auf 800 Millionen Dollar (etwa 546 Millionen Euro). Demnach rangiert er auf Platz 125 der reichsten Menschen in Russland. Nach Medienberichten hatten die Kidnapper von Kaspersky drei Millionen Euro gefordert.