Digital Life
14.10.2018

Face ID: Polizisten werden angewiesen, iPhones nicht anzusehen

Apples Gesichtserkennung stellt Ermittler vor Probleme. Polizisten wird geraten, iPhones von Verdächtigen nicht anzusehen.

Ermittler haben Schwierigkeiten, mit dem technologischen Wandel Schritt zu halten. Das zeigt die Präsentation einer Datenrettungsfirma, die für US-Polizisten gemacht wurde. Die Folien, die Motherboard zugespielt wurden, raten den Beamten, iPhones mit Apples Gesichtserkennung "Face ID" nicht direkt anzusehen, um zu verhindern, dass das Gerät sich wegen nicht erkannter Gesichter sperrt.

Wenn Face ID das Gesicht eines Gerätebesitzers fünf Mal nicht erkennt, wird die Eingabe eines Passcodes nötig. Damit wird der Zugriff auf das Gerät deutlich erschwert, da die Besitzer nach US-Recht nicht gezwungen werden können, das Passwort herauszugeben. Das gilt nicht für Fingerabdrücke und Gesichter. Das FBI hat zuletzt einen Verdächtigen unter Zwang dazu gebracht, sein Gerät mit seinem Gesicht zu entsperren, wie Forbes berichtet. Dieses Vorgehen ist umstritten, wird in den USA aber in einigen Fällen explizit durch Durchsuchungsbefehle gedeckt.