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Konkurrenz
07/17/2011

Facebook verbannt Werbung für Google+

Ein App-Entwickler hat eine Werbeanzeige auf Facebook für seinen Google+-Account geschalten. Facebook nahm diese vor kurzem offline und verbannte alle seine Nutzerkampagnen aufgrund von „Verletzungen der Nutzungsbestimmungen“ für Werbung.

„Wenn du einer der Glücklichen bist, die über einen Google+-Account verfügen, füge Michael Lee Johnson hinzu. Internet Geek, App-Entwickler und technologischer Virtuose.“ So lautete die Werbeanzeige des App-Entwicklers Michael Lee Johnson, die er auf Facebook geschalten hatte. Daneben war ein Foto von Johnson mit einer fröhlichen Kappe zu sehen.

Doch diese Anzeige war nicht lange sichtbar. Facebook entfernte sie – und auch alle weiteren Werbeanzeigen, die der Nutzer geschalten hatte. Johnson wurde darüber per E-Mail informiert. „Im Allgemeinen entfernen wir einen Account, wenn zu viele der Werbeanzeigen gegen die Nutzungsbestimmungen für Werbung verstoßen. Leider können wir keine genaueren Angaben dazu machen, welche Bestimmungen möglicherweise verletzt worden sind“, schreibt Facebook.

Konkurrierendes Produkt?
Cnet
spekutiert darüber, dass möglicherweise der Punkt 6a der Werbe-Richtlinien verletzt wurde: „Wir dürfen Werbeschaltungen zu jeder Zeit und zu jedem Grund ablehnen, die konkurrierende Produkte oder Services anpreisen oder unser Geschäft oder unsere Beziehung mit anderen Nutzern negativ beeinflussen.“

Für Facebook dürfte Google+ ein immer größerer Dorn im Auge sein und mit Sicherheit als „konkurrierendes Service“ durchgehen. So hat das Soziale Netzwerk von Google innerhalb von drei Wochen seit seinem Start bereits mehr als zehn Millionen Nutzer für sich gewonnen.

Der App-Entwickler selbst nimmt den Facebook-Ban eher gelassen. Auf Google+ schreibt er dazu lediglich: „Facebook. You Suck.“

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