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Luftfahrt

Flug wegen "al-Quida"-WLAN-Hotspot gestrichen

An Bord des Fluges 136 der United Airlines, der von Los Angeles nach London führen sollte, fand ein Passagier einen WLAN-Hotspot mit der Bezeichnung "al-Quida Free Terror Nettwork" (genau so geschrieben). Er informierte das Bordpersonal, das Flugzeug wurde daraufhin auf einem abgelegenen Teil des Flughafens abgestellt und durchsucht. Die Passagiere mussten an Bord bleiben und ihre elektronischen Geräte abschalten. Der Urheber des unglücklich benannten Hotspots wurde nicht gefunden. Die ganze Prozedur dauerte drei Stunden, berichtet Ars Technica.

"Nach unserer Untersuchung wurde festgestellt, dass kein Verbrechen begangen worden war und keine weiteren Folgen daraus entstehen", meldete der Flughafen LAX zu dem Vorfall. Der Hotspot-Flugabbruch stellte bereits den zweiten Vorfall innerhalb zweier Monate dar, bei dem mobiles Internet in den USA zu einem Abflugverbot führte. Im August wurde ein Flug von Dallas nach San Diego gestoppt, weil in einem Tweet geschrieben wurde, dass sich eine Bombe an Bord befinde.

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