Digital Life
23.12.2016

Flug wegen WLAN-Hotspot namens "Galaxy Note 7" verspätet

Auf einem Flug von San Francisco nach Boston wurde ein WLAN-Hotspot mit dem Namen "Galaxy Note 7" entdeckt. Die Suche nach dem Smartphone führte zu Verspätung.

Das Samsung Galaxy Note 7 wird seit mehreren Fällen von spontaner Selbstentzündung von vielen Fluglinien als Mitbringsel an Bord verboten. Sein Image als tickende Zeitbombe hat nun auf einem US-Inlandsflug für Aufregung gesorgt. Auf dem Weg des Virgin America Fluges 358 von San Francisco nach Boston am Dienstag wurde ein WLAN-Hotspot mit der Bezeichnung "Samsung Galaxy Note 7" entdeckt.

"Das ist kein Witz"

Das Bordpersonal ersuchte daraufhin, dass sich derjenige Passagier meldete, der das Gerät mitführte. Da dies keinen Erfolg brachte, wurde der Tonfall schärfer, wie Passagier Lucas Wojciechowski schildert: "Das ist kein Witz. Wir werden die Lichter anschalten (um 23:00 Uhr) und alle Taschen durchsuchen, bis wir es finden." Auch der Kapitän meldete sich zu Wort: "Hier spricht der Kapitän. Wir werden zwischenlanden und das Flugzeug durchsuchen müssen, wenn sich niemand meldet."

Die Drohnung hat anscheinend gewirkt. Es meldete sich ein Passagier, der den fatalen Namen für seinen Smartphone-Hotspot gewählt hatte, obwohl es sich nicht um ein Samsung Galaxy Note 7 handelte. Die ganze Aktion führte zu einer Verspätung, durch die mehrere Passagiere ihre Anschlussflüge verpassten, wie die BBC berichtet. Der Passagier mit dem "Galaxy Note 7"-Hotspot wurde angeblich nicht weiter belangt.