Digital Life
02.09.2016

FPÖ geht gegen Website fluchthelfer.in vor

Über die Website werden Tipps und Ticks verbreitet, wie man Flüchtlinge über die Grenze bringt. Die FPÖ will das Portal abdrehen lassen.

Als „Asylantenschmuggler-Homepage“ bezeichnet der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Christian Hafenecker die Website fluchthelfer.in. Dort findet man Tipps und Tricks, wie man Menschen bei der Flucht hilft. Die FPÖ will die Website seit mehr als einem Jahr abdrehen lassen.

Im Sommer 2015 brachte die Partei eine Sachverhaltsdarstellung bei der Oberstaatsanwaltschaft Wien ein. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet. Der FPÖ ist dies aber nun zu wenig. Sie stellte eine parlamentarische Anfrage an den Justizminister Brandstetter, wie sie in einer Aussendung mitteilte.

Da die Domain in Indien registriert wurde und es unklar ist, in welchem Land der Server liegt, ist es für die österreichischen Behörden möglicherweise schwierig, festzustellen, wer hinter dem Fluchthilfe-Angebot steckt.