Digital Life
06.09.2018

Frau klagt Tesla nach Autopilot-Zusammenstoß mit Feuerwehrauto

Bei dem Unfall, der sich im Mai 2018 ereignet hat, hat sich die Klägerin den Fuß gebrochen.

Eine Frau aus dem US-Bundesstaat Utah verklagt Tesla, weil der Autopilot ihres Model S den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrauto nicht verhindert hat, wie arstechnica berichtet. Im Klägerin wirft Tesla vor, Kunden nicht ausreichend über die Fähigkeiten des Autopiloten zu informieren. Sie habe angenommen, dass die Sicherheitsvorkehrungen des Model S sicherstellen würden, dass das Auto im Ernstfall automatisch anhält, schreibt ihr Anwalt.

Ihr Tesla-Verkäufer habe ihr mitgeteilt, dass sie im Autopiloten-Modus fahren könne und das Lenkrad dann nur ab und zu berühren müsse. Vor dem Zusammenprall mit dem Feuerwehrauto habe sie auf ihr Smartphone gesehen, gibt die Klägerin zu Protokoll. Gebremst oder versucht auszuweichen habe sie nicht. Beim Unfall hat sich die Frau den Fuß gebrochen. Ihre Anwälte sprechen jetzt von "schweren körperlichen Verletzungen", physischen Beeinträchtigungen und einem Verlust der Lebensfreude als Folgen des Unfalls.

Tesla sagt gegenüber der Associated Press, dass die Firma stets betont habe, dass der Autopilot die Fahrzeuge nicht vor allen Unfällen bewahre. Fahrer hätten die Verantwortung, ihre Hände jederzeit am Steuer zu halten und eine ausreichende Kontrolle des Fahrzeugs sicherzustellen.