Fujitsu Forum 2015 in München

© Fujitsu

Digital Life
11/25/2015

Fujitsu Forum: Vernetzte Kühe und codierte Lichtstrahlen

Bei der Leistungsschau am Fujitsu Forum zeigt der japanische Technologiekonzern seinen Partner und Branchenanalysten einen Ausblick auf eine hypervernetzte Welt.

Fujitsu lädt seine Kunden und Partner sowie Analysten und Medienvertreter einmal im Jahr nach München zum europäischen Fujitsu Forum. Neben der Leistungsschau des japanischen Technologiekonzerns werden auch die Visionen und künftigen Themen des Unternehmens vorgestellt.

Seit sich Fujitsu 2008 in Europa vom Bereich der Consumer Electronics zurückgezogen hat, fokussiert sich der Konzern im Business-Bereich auf digitale Innovationen und begleitet Unternehmen bei der Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse. In diesem Zusammenhang mahnt Duncan Tait, Vice President und EMEIA-Chef bei Fujitsu zur Besonnenheit: "Bei Digitalisierung die falschen Entscheidungen zu treffen, kann das Ende des Unternehmens bedeuten".

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Digitale Transformation

Diese Herausforderungen will Fujitsu nicht nur ausschließlich mit Hardware oder Software entgegentreten, sondern seine Kunden mit technologischen Komplettlösungen bei der digitalen Transformation fit für die Zukunft machen. Wie ein roter Faden ziehe sich dabei das Motto des Fujitsu Forums "Human Centric Innovation in Action" durch die Angebote des japanischen Unternehmens, erklärte Tait in seiner Keynote. Basierend auf Hyperkonnektivität, den hauseigenen Server- und Storage-Lösungen sowie auf dem neu präsentierten Cloud-Angebot MetaArc wird auf der Ausstellungsfläche schnell klar, was sich Fujitsu darunter vorstellt.

Für den Retail-Bereich hat das japanische Unternehmen zahlreiche Lösungen entwickelt, die den Verkäufer durch unterschiedliche Analytic-Tools mit Daten beliefern, sodass die Interaktionen mit den Kunden effizienter gestaltet werden können.

Bewegungsmuster aufzeichnen

Flaniert etwa ein Kunde über die Verkaufsfläche wird sein Bewegungsmuster anhand des WLAN-Signals, einer Bluetooth-Verbindung sowie Kameras festgehalten und ausgewertet. Dabei werden auch die Bewegungen der Augen getrackt, sodass sich feststellen lässt, welche Produkte die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Interessiert sich dann jemand beispielsweise für ein Kleid, muss nur die Kamera des Smartphones, auf dem natürlich die entsprechende Augmented-Reality-App geöffnet ist, auf das Kleid halten und schon werden alle zur Verfügung stehenden Informationen über das jeweilige Produkt angezeigt. Denn mithilfe eines codierten LED-Lichtstrahls, der das Produkt beleuchtet, kann die Smartphone-App feststellen, um welches Produkt es sich handelt.

Darüber hinaus bietet Fujitsu etwa Bankomaten an, bei denen keine Karte mehr zur Identifikation notwendig ist. Die Bankomaten nutzen dafür eine NFC-Verbindung, sodass zur Geldbehebung das Smartphone ausreicht. Neben der NFC-Verbindung kann auch ein Handflächenscanner zur Authentifizierung dienen.

Diese PalmSecure-Technologie, bei der das Venenmuster der Handflächen gescannt wird, nutzt Fujitsu etwa auch bei der Authentifizierung des Bezahlvorgangs bei Self-Check-Out-Terminals in Supermärkten.

Patienten beobachten

Für den Gesundheitsbereich zeigt Fujitsu etwa ein Patienten-Monitoring-System. Dabei werden mithilfe von Kameras die Bewegungen des zu überwachenden Patienten aufgezeichnet. Das System kann voll und ganz an die Bedürfnisse der Patienten angepasst werden. So lässt sich etwa ein Rahmenfestlegen, innerhalb dessen sich der Patient bewegen kann.

Verlässt er diesen Rahmen, wird das Pflegepersonal automatisch verständigt. Wie ein Fujitsu-Mitarbeiter erklärt, geht es dabei nicht um reine Überwachungsmaßnahmen, sondern um die technische Unterstützung des Krankenhauspersonals.

Vernetzte Kühe

Das Credo von Fujitsu, dass die digitale Transformation vor keinen Bereichen halt machen wird, zeigt sich am Beispiel der vernetzten Kuh. Dabei wird den Rindern ein Schrittzähler am Fuß angebracht, der die Daten an einen Receiver überträgt. Von dort werden die Daten in die Cloud transferiert und analysiert. Aus den Bewegungsmustern und Aktivitätsphasen der Kühe lassen sich etwa Krankheiten oder sonstige Ungewöhnlichkeiten herauslesen. Vor allem aber soll anhand der analysierten Daten der Sexualzyklus erkannt werden.

Die futurezone ist Medienpartner beim Fujitsu Forum 2014.