Digital Life
01/27/2013

Gemischte Kritiken zu jOBS-Film

Am späten Freitag ist beim Sundance Filmfest in Park City im US-amerikanischen Bundesstaat Utah der Film über den verstorbenen Apple-Gründer Steve Jobs uraufgeführt worden. Erste Kritiken sprechen von einem unterhaltsamen, aber nicht bahnbrechenden Film.

Die Rolle des Steve Jobs in dem Film hat der 34-jährige Ashton Kutcher übernommen. In einem Interview im Rahmen der Premiere sagte Kutcher gegenüber der Los Angeles Times, dass es eine der „furchterregendsten“ Dinge in seinem Leben war, da er Jobs so sehr bewundere.

Die Kritiken nach dem Film waren gemischt, die Leistung von Kutcher wird großteils gelobt, so schreibt der „Hollywood Reporter“: „Kutcher schafft es, eine gute Imitation von Jobs abzuliefern, sowohl in Sachen Stil als auch bei den zahlreichen Monologen.“  Auch The Next Web lobt den Schauspieler: „Es ist ein fantastischer, wenn auch nicht historisch völlig korrekter Auftritt von Kutcher. The Verge merkt an, dass Kutcher in erster Linie den harten Geschäftsmann Jobs sehr gut verkörpert. In einer Szene, wo er den langjährigen Weggefährten und Freund Daniel Kottke entlässt, spielt Kutcher „ohne jegliche Reue“.

"Fernsehtauglich"
Insgesamt sei der Film aber eher „fernsehtauglich“ (IndieWire) und zu „süß“ (CNET), anstatt dramatisch. Demnach werde Jobs nicht als die arbeitswütige und schwierige Person dargestellt, die er war. CNET schreibt von einem eher „flachen“ Erlebnis. Cinema Blend meint: „Apple hat Menschen dazu gedrängt, anders zu denken (Think Different). jOBS macht alles, aber nicht das.“

Als im Vorfeld bereits ein Clip zu dem Film im Internet aufgetaucht ist, hat sich auch Apple-Mitbegründer Steve Wozniak zu Wort

. Auch er gab an, dass sich die Dinge zwar nicht genauso zugetragen hätten, wenn der Film aber Spaß mache, sei dies okay.  

Der Film startet am 19. April in den US-Kinos, kurz danach dürfte er auch in Österreich zu sehen sein.

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