© 23andme

USA
12/07/2013

Genom-Analyse-Dienst 23andMe muss Angebot einschränken

Auf Druck von US-Behörden dürfen die gewonnenen Daten nicht mehr gesundheitlich interpretiert werden.

23anMe darf zwar weiterhin das Genom seiner Kunden analysieren, jedoch keine gesundheitsrelevanten Informationen, sondern lediglich Rohdaten dazu weitergeben. Das hat die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) am Freitag erwirkt. Kurz darauf hat 23andMe, das unter anderem von Google finanziell unterstützt wird, auf seiner Webseite angegeben, der Aufforderung nachzukommen.

Über den Dienst können Kunden eine DNA-Probe einsenden und auswerten lassen. Ohne Versand kosten Kit und Analyse 100 Dollar, also rund 73 Euro. Die FDA war laut eigenen Angaben besorgt, dass durch Informationen zu vererbbaren Krankheiten die Kunden falsche medizinische Entscheidungen auf deren Basis treffen könnten.

Wer das entsprechende Testkit am oder nach dem 22. November gekauft hat, kann sich den Preis auf Wunsch erstatten lassen.