Digital Life
18.04.2011

GeoHot spendet 10.000 Dollar an Bürgerrechtler

Nachdem der Streit zwischen dem Hacker und Sony beigelegt wurde, spendet George Hotz übrig gebliebene Hilfsgelder an die Bürgerrechtsbewegung EFF.

Der PlayStation 3-Hacker George Hotz hat 10.000 US-Dollar, die ihm im Rahmen des Streits mit Sony an Unterstützungszahlungen zugeflossen sind, an die US-Bürgerrechtsbewegung Electronic Frontier Foundation (EFF) gespendet.

Gleichzeitig nutzte Hotz die Gelegenheit für Seitenhiebe in Richtung Sony. So erklärt er in seinem Blog: "Dieses Geld geht in Richtung EFF in der Hoffnung, dass Amerika eines Tages wieder ein Paradebeispiel für Freiheit, frei von DMCA (Digital Milleniums Copyright Act, ein umstrittenes US-Urheberrechtsgesetz, Anm.) und ACTA (Anti-Counterfeiting Trade Agreement, Abkommen gegen Produktpiraterie, Anm.) darstellt.“ Darüber hinaus hielt er fest, dass "private Interessen niemals über verfassungsmäßige Rechte auf Privatsphäre, Privateigentum und freie Meinungsäußerung" gestellt werden sollen.

Keine Sony-Hacks mehr
Im April wurde der Streit zwischen Sony und dem Hacker beigelegt. Der 21-Jährige erlärte sich bereit, den Hack der Spielekonsole nicht weiter zu verbreiten. Sony stellte daraufhin alle rechtlichen Schritte gegen Hotz ein.

In dem aktuellen Blogeintrag zeigt sich Hotz trotzdem triumphierend, da der Code geknackt wurde und somit der "Szene" gehört. Gleichzeitig hält er fest, dass er an keinen Sony-Produkte mehr arbeiten werde. Laut eigener Aussage habe er zwar keinen Respekt vor Sony, vor dem Gericht jedoch schon.

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