GitHub will die kollaborative Software-Entwicklung vereinfachen

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Arbeitsbedingungen
03/17/2014

GitHub mit Sexismus-Vorwurf konfrontiert

Bei der Software-Entwicklerplattform GitHub herrschen laut Schilderungen der Ex-Angestellten Julie Ann Horvath untragbare Zustände für Frauen.

Was Julie Ann Horvath über ihren ehemaligen Arbeitgeber, die Software-Entwicklerplattform GitHub berichtet, kann als Psychoterror und Sexismus zusammengefasst werden. Wie TechCrunch beschreibt, warf die Technikerin nach monatelangem Martyrium in der Vorwoche das Handtuch und kündigte. Aufgrund von Gerüchten, die Horvath als entwürdigend betrachtete, schildert sie die Umstände ihres Abschieds aus persönlicher Sicht.

Psychoterror an mehreren Fronten

In Horvaths Darstellung wurde sie von einem der Firmengründer von GitHub und deren Ehefrau drangsaliert, als sie andeutete die Firma verlassen zu wollen. Die Ehefrau des Mitbegründers beleidigte Horvath verbal und begann, an ihrem Arbeitsplatz aufzutauchen, neben ihr zu sitzen und sie anzustarren. Horvath berichtet von extremem psychischem Stress und Weinkrämpfen auf der Toilette als direkte Folge der Begegnungen.

Dazu kam die Behandlung durch einen Kollegen, der Horvath seine Zuneigung gestand, obwohl er wusste, dass die Technikerin in einer Beziehung mit einem anderen GitHub-Mitarbeiter stand. Als er zurückgewiesen wurde, reagierte er mit passiv-aggressivem Verhalten und sabotierte Horvaths Programmier-Arbeit. In Diskussionen wurde ihre Meinung konstant ignoriert.

Reaktion

Trotz verschiedener Vermittlungs-Versuche gingen Einschüchterungen und Mobbing weiter. Auch die Frau des Mitbegründers ließ sich trotz mehrfacher Platzverweise nicht davon abbringen, Horvath in ihrem Büro aufzusuchen und sie zu beleidigen. Nachdem Horvath gekündigt hatte, bemerkte sie ein Posting auf dem Social Network Secret, dass sie zu einer öffentlichen Stellungnahme bewog. In dem Posting wird Horvath vorgeworfen, sich konstruktiver Kritik verwehrt zu haben und Mitarbeiter angeschwärzt zu haben.

GitHub-Mitbegründer Chris Wanstrath hat in einem Blogeintrag auf die Affäre rund um Horvath reagiert. Er verspricht eine sofortige Untersuchung der Vorfälle. Der von Horvath genannte Mitbegründer wurde suspendiert, seiner Ehefrau wurde angeblich der Zutritt zu den GitHub-Büros verwehrt. Wanstrath entschuldigt sich auch bei Horvath für ihre negativen Erfahrungen im Unternehmen.

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