Digital Life
05.04.2014

Google-Maps-Suche nach Asylbewerberheim führt zu NPD

Auf eine Panne beim Kartendienst von Google ist die in Chemnitz erscheinende „Freie Presse“ gestoßen. Google hat den Fehler mittlerweile bereits behoben.

Der Suchmaschinenbetreiber Google hat in seinem Kartendienst eine peinliche Panne ausgebügelt. Die im deutschen Chemnitz erscheinende „Freie Presse“ war darauf gestoßen, dass nach Eingabe der Begriffe „Asylheim“ und „Chemnitz“ im Suchfeld von Google Maps als Ergebnis die Landesgeschäftsstelle der rechtsextremen NPD in Riesa angezeigt wurde.

Ein Google-Sprecher teilte am Samstagnachmittag mit, dass der Fehler behoben sei. Wer jetzt die beiden Suchbegriffe eingibt, bekommt die Außenstelle des deutschen Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge in Chemnitz als Ergebnis.

Der Chaos Computer Club Dresden vermutete dem Zeitungsbericht zufolge, dass der für die Suche im Netz verwendete Algorithmus für den Fehler verantwortlich gewesen sein könnte. Wenn die Rechtsextremen beide Begriffe häufig in Kombination verwendet haben, habe die Suchmaschine vermutet, dass alle drei zusammengehörten.