Digital Life
08.08.2018

Grazer Forscher finden Sicherheitslücke in Samsung Galaxy S7

Laut Forschern der TU Graz ist das Galaxy S7 von der Meltdown-Schwachstelle betroffen.

Jene Wissenschaftler der TU Graz, die bereits zu Jahreswechsel mit ihrer Beteiligung an der Entdeckung der Sicherheitslücken Metdown und Spectre auf sich aufmerksam machten, haben nun in einem Interview mit Reuters darauf hingewiesen, dass auch Samsungs Galaxy S7 anfällig für die Sicherheitslücke Meltdown sei. Zuvor wurde angenommen, dass das Galaxy S7 und andere Geräte von Samsung immun gegen Meltdown seien.

Noch mehr Geräte betroffen

Details dazu werden die Forscher Daniel Gruss, Moritz Lipp und Michael Schwarz heute auf der Sicherheitskonferenz Black Hat in Las Vegas vortragen. Gegenüber Reuters sagt Schwarz, dass das Team in Zukunft auch Schwachstellen in den Geräten anderer Hersteller ausfindig machen könnte: "Vermutlich sind auch andere Geräte betroffen, von denen wir noch nichts wissen", sagt er: Eventuell bekämen viele Geräte keinen Patch, weil die Hersteller selbst nichts von der Sicherheitslücke wissen.

Von Samsung heißt es, man habe im Januar und im Juli Patches veröffentlicht, um das Galaxy S7 vor Meltdown zu schützen. Eine Sprecherin betont gegenüber Reuters, dass es keine bekannten Fälle gebe, in denen ein Samsung-Handy via Meltdown angegriffen wurde. Laut Strategy Analytics wirtd das Galaxy S7 derzeit von rund 30 Millionen Menschen verwendet.