Apple setzt bei seinen Rechenzentren auf Umweltschutz

© Reuters/STRINGER/IRELAND

Umwelt
09/26/2013

Greenpeace lobt Apple für grüne Rechenzentren

Der Betrieb von Rechenzentren mit erneuerbarer Energie habe laut der Umweltschutzorganisation einen positiven Effekt auf andere Unternehmen.

Jahrelang hat Greenpeace Apple als Umweltsünder vorgeführt. Jetzt lobten die Aktivisten die Bemühungen des US-Konzern, seine Rechenzentren mit grüner Energie zu betreiben. Dafür wurde Apple auch mit einem Preis der US-Umweltagentur EPA ausgezeichnet.

Der Betrieb der Rechenzentren von Apple mit erneuerbarer Energie hat nach Ansicht der Umweltschutzorganisation Greenpeace einen positiven Effekt auch auf andere Unternehmen. Nachdem Greenpeace jahrelang wegen seiner Energiepolitik kritisiert hatte, bescheinigten die Umweltschützer dem US-Konzern inzwischen, seine Rechenzentren mit sauberer Energie zu betreiben. Apple versorgt ein Datenzentrum im US-Staat North Carolina seit März mit Strom aus einer eigenen Solar- und Brennstoffzellenanlage. Dafür wurde das Unternehmen von der US-Umweltschutzbehörde EPA ausgezeichnet.

Apple treibe damit die Nutzung erneuerbarer Energien in der Region voran, schrieb Greenpeace in einer Reaktion auf die Preisvergabe. Firmen, die wie Apple in erneuerbare Energien investierten, „haben positive Auswirkungen auf die Stromkonzerne und Politiker um sie herum“. Ein weiteres Beispiel dafür sei Google.

Die Computerkonzerne Microsoft und Dell, der Chiphersteller Intel und der deutsche Autobauer VW wurden ebenfalls von der Umweltbehörde ausgezeichnet. Microsofts Kauf von Klimazertifikaten sei jedoch weniger effektiv als die Maßnahmen von Apple, erklärte Greenpeace.

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