© Reuters/Leonhard Foeger

Social Media und TV
07/18/2011

Habsburg-Trauerfeier erregte Twitter-Nutzer

TV-Ereignisse werden immer häufiger von Zusehern via Twitter kommentiert. So auch die Trauerfeier von Otto Habsburg, die am Samstag live im TV übertragen wurde. Die Kommentare auf Twitter fielen allerdings nicht unbedingt positiv aus.

Immer mehr österreichische Internet-Nutzer äußern sich während TV-Übertragungen, die das "Land bewegen", via Twitter zu den Ereignissen. So konnte man beim Microblogging-Dienst bereits bei der diesjährigen Live-Übertragung des Eurovision Song Contests zahlreiche Kommentare - damals teils lustige und ironische - zu den Beiträgen der Contest-Teilnehmer lesen.

Twitternde Zeremonie-Kritiker
Auch während der Live-Übertragung des Habsburger-Begräbnisses im ORF am Samstag haben zahlreiche Internet-Nutzer auf Twitter ihre Kommentare zum Ereignis abgegeben. Die meisten haben dabei allerdings ihren Unmut über das Ereignis geäußert. Unter dem Stichwort #habsburg waren am Nachmittag Hunderte Kommentare von deutschsprachigen Twitter-Nutzern auf der Seite zu lesen. Kritiker der Zeremonie erregten sich besonders über die Nennung von kaiserlichen Titeln und Adelsnamen.

"Unzeitgemäß"
Die Wortspenden fielen zum Teil recht deftig aus. „kaum dreh ich auf wirds echt tiaf: der pinke pfaffe spricht die leut mit `erzherzog` und `kaiserliche familie` an“, schrieb ein User. Von anderer Seite wurde die Inszenierung der Trauerfeierlichkeiten als unzeitgemäß kritisiert. „sorry aber das ganze ist so 18hundert irgendwas“, twitterte etwa ein anderer Nutzer.

In die Debatte schalteten sich jedoch auch offenbar mitfühlende Beobachter der Trauerzeremonie ein. „Kriegt Eure Kinder dazu, diesen Endpunkt der europäischen Geschichte zu sehen“, war zu lesen.

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