Ente
05/30/2011

Hacker erlauben sich Scherz mit Tupac Shakur

Gehackte Nachrichten-Seite vermeldete, dass der Rapper doch lebt und in Neuseeland wohnt.

Die Website des amerikanischen Fernsehsenders PBS ist Ziel eines Hackerangriffs geworden, wobei Unbekannte eine Falschmeldung über einen 1996 gestorbenen Rapper lancierten. Über den Kurznachrichtendienst Twitter räumte der nichtkommerzielle Sender die Attacke ein: „Falls Sie es verpasst haben: Unsere Seite ist von Hackern geknackt worden.“ PBS brauchte laut „New York Times“ Stunden, um den eigenen Internetauftritt wieder unter Kontrolle zu bringen. Bis dahin war auf der Site die Meldung zu lesen, dass der 1996 erschossene Rapper Tupac Shakur wohlauf sei und in Neuseeland lebe. Die Angreifer hatten die falsche Meldung in das Nachrichtenangebot eingepasst.

Racheakt für Wikileaks-Berichterstattung
Anlass für den Angriff war laut „New York Times“ ein kritischer Bericht über Wikileaks, die geheime Dokumente im Netz veröffentlichen. Der Zeitung zufolge stellten die Hacker auch interne Informationen von PBS ins Internet. Der öffentliche Sender hat in den USA eine Stellung wie etwa Arte oder Phoenix in Deutschland: Die Programme sind hochgelobt, die Einschaltquoten bleiben aber weit hinter denen der großen Sendern zurück.

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