Digital Life
30.07.2012

Huawei-Router sollen Sicherheitslücken haben

Sicherheitsforscher demonstrierten auf der DefCon, wie einfach manche Router-Modelle des chinesischen Herstellers zu knacken sind

Teilnehmer der Hackerkonferenz DefCon in Las Vegas haben wegen großer Sicherheitslücken vor Internetroutern für drahtlose Netzwerke der chinesischen Firma Huawei gewarnt.

Felix Lindner von der Berliner Unternehmensberatung Recurity Labs sagte am Sonntag auf der Konferenz, es seien nur einfache Hackerkenntnisse nötig, um Huawei-Router zu knacken - und sich so in Netzwerke einschleusen und Daten ausspähen zu können. Huawei Technologies ist in Asien, Afrika und im Nahen Osten bereits ein führender Anbieter und versucht, sein Geschäft auch in den USA und Europa zu vergrößern.

Lindner und sein Kollege Gregor Kopf testeten drei Router des chinesischen Herstellers für kleine Netzwerke - „die Gefahr, dass die anderen Geräte der Firma ähnlich angreifbar sind, ist aber groß", sagte Kopf. Er kritisierte insbesondere, dass die Nutzer der Router vom Unternehmen nicht über die Sicherheitslücken aufgeklärt würden. Die Technologie der Huawei-Router sei auf dem Stand der 90er-Jahre, kritisierte Kopf.

 

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