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Digital Life
04/22/2012

Instagram geht gegen Anorexie-Postings vor

Nach Pinterest und Tumblr verbietet nun auch das Foto-Service Beiträge, die die Gesundheit gefährden. Schlagworte wie Thinspiration oder Beiträge zu autoaggressivem Verhalten sollen unterbunden werden.

Instagram, der vor kurzem von Facebook gekaufte Foto-Dienst, will seine Nutzer besser schützen und geht nun gegen gewisse Themen vor. Das Service will künftig Themen, die Anorexie, Bulimie oder autoaggressives Verhalten verherrlichen unterbinden. Durch diese Form der Selbstzensur will Instagram diesen Themen keine Plattform bieten. Die Richtlinien der Webseite wurden dahin gehend aktualisiert. Konten, die Bilder und Hashtags zu besagten Themen verbreiten und diese bewerben, werden gelöscht.

Kritische Themen ausgeblendet
Begriffe wie Thinspiration oder etwa Proanorexia führen in der Suchfunktion des Weiteren zu keinen Ergebnissen. User, die auf Seiten zu autoaggressivem Verhalten stoßen, werde zudem mit Links auf Hilfegruppen und externe Organisationen hingewiesen. Laut Instagram sind allerdings nur jene Seiten betroffen, die die Themen glorifizieren. Beiträge, die sich kritisch damit auseinandersetzen oder zur Selbsthilfe dienen, bleiben bestehen.

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